Christlichkeit im Krankenhaus2021-03-11T11:06:48+01:00

Christlichkeit im Krankenhaus

Die St. Franziskus-Stiftung Münster hat ein Managementinstrument namens „Christlichkeit im Krankenhaus“ (CiK) entwickelt. Dieses Instrument hat das Ziel, das christliche Profil in den Einrichtungen der Stiftung, die zu den größten konfessionellen Krankenhausträgern Deutschlands zählt, zu stärken und nachvollziehbar transparent zu machen.

Dazu wurden Standards festgelegt und mit entsprechenden Indikatoren hinterlegt. Mit Hilfe des Instrumentes CiK ist es für Krankenhäuser möglich, sich im Hinblick auf ihr christliches Profil selbst einzuschätzen, einem Reflexionsgespräch zu stellen und darauf aufbauend weitere Schritte zu planen.

  • Wir kirchlichen Träger setzen uns offen mit den Themen Ethik, Werte, Christlichkeit und Spiritualität auseinander
  • Wir bündeln die vorhandenen Aktivitäten, Strukturen und Prozesse in einem nachvollziehbaren System
  • Wir haben ein Basisinstrument für die kontinuierliche Organisationsentwicklung
  • Wir setzen auf nachhaltige Reflexion des christlichen Profils
  • Wir berichten auf einer transparenten Basis nach außen

Das CiK ist ein praxistaugliches Instrument, mit dessen Hilfe vorhandene Strukturen, Prozesse und Aktivitäten in einer Gesamtsystematik zusammengeführt werden. Es hilft Trägern und Einrichtungen, die Entwicklung ihres christlichen Profils gezielt und nachhaltig voranzubringen. Die Christlichkeit einer Einrichtung wird dadurch zu einem Bereich, der systematisch im Blick- und Verantwortungsfeld der Unternehmensleitung liegt. Zudem fördert das CiK den Austausch und ermöglicht Lernerfahrungen für alle Beteiligten.

Die Steuerungsgruppe besteht aus Vertretern des Bischöflichen Generalvikariats, des Diözesancaritasverbandes Münster, der Pilotkooperationspartner sowie der Franziskus Stiftung. Sie koordiniert die
Anwendung des CiK und berät über die weitere Entwicklung. In der Netzwerkkonferenz sind Vertreter aller beteiligten Einrichtungen bzw. Anwender. Die Netzwerkkonferenz führt Vertreter der Einrichtungen
zusammen, fördert deren Informationsaustausch und befasst sich mit der Weiterentwicklung des CiK. Das CiK-Forum führt Personen, die mit CiK in den
Einrichtungen arbeiten sowie Interessierte zusammen. Das Ziel ist ein Erfahrungs- und Informationsaustausch auf der Arbeitsebene (best practice,
externe Impulse…).
  • Erstellung einer Selbstbewertung (auf elektronischer Basis).
  • Das Selbstbewertungsteam besteht in der Regel aus: Geschäftsführung/Leitung, Pflegedirektion/Pflegedienstleitung, Mitarbeitenden aus der Pflege, Leitende Vertreter der Ärzteschaft, Mitglied der MAV, Qualitätsmanagementbeauftragte, Seelsorger, Vorsitzender des Ethikkomitees.
  • Die Selbstbewertung wird an das Reflexionsteam der Franziskus Stiftung geschickt, dort gesichtet und dann ein Plan für das Reflexionsgespräch erstellt.
  • Das Reflexionsgespräch wird vor Ort in der Einrichtung durchgeführt mit dem Ziel die Selbstbewertung gemeinsam mit einer Außenperspektive einzuordnen
  • Die Einrichtung legt für sich Schwerpunkte fest und erstellt einen Maßnahmenplan.
  • Dieses Verfahren wiederholt sich im Turnus von zwei Jahren

KONTAKT

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Prof. Dr. theol. Dipl.-Päd.
Michael Fischer

Christliche Identität und Werte
0251 / 2 70 79-40
fischer@st-franziskus-stiftung.de

Präsentation „Christlichkeit im Krankenhaus“

„Im christlichen Krankenhaus kommt es nicht darauf an, dass man vor Heiligenstatuen Kerzen entzünden kann, sondern dass christliche Werte in den Strukturen implementiert sind“.

Dr. Leo Wittenbecher, Referent für Krankenhausseelsorge im Bischöflichen Generalvikariat Münster

„Cik ermöglicht die Christlichkeit in Krankenhäusern und Einrichtungen der Behinderten- und Seniorenhilfe anhand valider Kriterien zu messen, zu überprüfen und weiterzuentwickeln“.

Prof. Dr. Michael Fischer, Referent Christliche Identität und Werte, Franziskus Stiftung

„Für mich steht fest, dass die Auseinandersetzung mit der Frage des Selbstverständnisses und des Profils keine „Feierabendveranstaltung“ ist. Ich habe die Vermutung, dass sie sogar dazu geeignet ist, einen Beitrag zum Gelingen unserer Arbeit und damit für die Zukunftsfähigkeit katholischer Krankenhäuser zu leisten.“

Bischof Dr. Felix Genn, Bistum Münster

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